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Austria Horizont Reisen Everest
2001 Expedition
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EverestNews.com
will present the Austria Horizont Reisen Everest
Expedition. This will be a first for
EverestNews.com in that the expedition will report
dispatches in German and English on the site.
Introduction
in German; English
Team
List in German; English
Leader
Dr.
Stefan Gatt in
German; English
Dispatch
5/31/01: Hello
EverestNews.com ! Finally we are in Kathmandu - our
expedition-output makes me very happy. From 10 members
6 summited / 2 without oxygen - wonderful / please see
report below (unfortunately in German - I mixed the
range there are two parts ).
Best
regards, Stefan
(Note
we will have the translation up soon)
Am
13.5. koennen wir durch die wunderschoene Allee von
Eistuermen zum ABC hinaufwandern. Wie riesige
Haifischzaehne ragen dort bis zu 30m hohe Eistuerme
vom Gletscher auf. Am 13.5. erreichen wir am
Nachmittag das ABC. Der naechste Tag ist der Rast
gewidmet. Ab jetzt geht es darum, auf das Wetterloch
zu warten, das uns unser Wetterfrosch Dr. Karl Gabl
von der Wetterdienststelle in Innsbruck ausfindig
machen soll. Es dauert bis zum Freitag, dem 18.5., bis
er gruenes Licht gibt. Am 19.5. werden die Sachen
gepackt und am 20.5. bricht die gesamte Mannschaft
auf. Theo Fritsche (Bludenz) und ich erreichen in zwei
Tagen das letzte Lager auf 8.200m. Philippe Perlia
(Luxemburg) und Mario Kastner (Kitzbuehel) sind
bereits hier. Sie sind einen Tag frueher gestartet.
Philippe wird an diesem Tag um ca. 01:00h den Gipfel
erreichen. Nach einer fuer diese Hoehe ueberaus
angenehmen Nacht beginnen wir um 03:15 mit den
Vorbereitungen fuer den Aufstieg. Zuerst geht es darum
moeglichst viel Fluessigkeit durch Schneeschmelzen zu
gewinnen, um das Fluessigkeitsdefizit des letzten
Tages auszugleichen. Nach ca. 2 Litern geben wir auf.
Kochen bei minus 25Grad Celsius ist nicht ganz einfach.
Mittlerweile ist es 4:30. Wir beginnen uns langsam aus
dem Schlafsack herauszuschaelen. Als ich vor das Zelt
trete, ist es 5:45 - alles braucht mehrmals so lange,
als sonst. Beim Anlegen der Steigeisen, habe ich dann
Probleme. Die grosse Uebergamasche passt nicht mit den
Steigeisen zusammen. Ich fange an zu basteln. Kurzum
unser Abmarschzeitpunkt verschiebt sich auf 06:45. Bei
Morgengrauen stapfen wir los. Ab jetzt kommen die
technischen Schluesselstellen des Aufstieges. Vor
allem die Querungen von der ersten zur zweiten Stufe
sind an Ausgesetztheit kaum zu ueberbieten - und das
auf 8.600m. Man quert auf Fenstersimsbreiten, leichten
Steinplatten eine Strecke von ca. 150m. Die zweite
Stufe bietet Schwierigkeiten im Fels von UIAA fuenfter
Grad. Das Gipfeleisfeld laesst sich dann schnell
ueberwinden. Auf hartem windgepresstem Schnee gewinne
ich schnell an Hoehe. Ueber Fels mit abermals heiklen
Passagen umgeht man dann den Vorgipfel. Theo kommt mir
entgegen - ich kann ihn ueberreden nochmals
aufzusteigen. Auf dem stark ueberwaechteten Gipfelgrat
geht es dann nochmals eine halbe Stunde bis zum Gipfel.
Um 15:20 erreichen wirden Gipfel. Ich stehe am Dach
der Welt. Als erster Mensch mit Snowboard. Nach
einigen Bildern am Gipfel schnalle ich das Snowboard
an - der muehsamste Teil. Das Gleiten geht dann sehr
leicht. Unter der dritten Stufe schnalle ich das Board
wieder ab (8.650m) und werde es bis 7.600m
hinuntertragen. Nach einer Nacht auf 8.200m steigen
wir weiter ab, waehrend unsere Kollegen Josef STreif (Allgaeu),
Sherpa Nowang (Nepal), Erich Gatt (Igls), Wolfgang
Fasching (Lambach) am 23.5. zum Gipfel steigen. Am
24.5. sind alle wieder im ABC vereint. Der 26.5. ist
unser Abmarschtag mit den Yaks hinaus ins Basislager
nach Rongbuk. Am 27.5. werden die Zelte getrocknet und
die Ausruestung zusammengepackt.
Am
28.5. verlassen wir Rongbuk und fahren mit den
Allradfahrzeugen bis zur Grenze nach Zangmu. Dort
haengen wir 2 Tage fest, da in Nepal Generalstreik
herrscht.
Am
30.5. um 03:30 fahren wir im Schutze der Dunkelheit
nach Kathmandu. Morgen geht es ueber Delhi nach Hause.
Ankunft in Innsbruck um ca. 10:00h. Liebe Gruesse
Stefan
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